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Boetti/Salvo - Torino 1966–1973

9. April–27. August 2017 - MASI LAC Lugano Arte e Cultura / 9. April–23. Juli 2017 - Spazio –1. Collezione Giancarlo e Danna Olgiati

Das Museo d’arte della Svizzera italiana setzt seine Auseinandersetzung mit einigen Figuren und Strömungen fort, welche die Geschichte der Gegenwartskunst geprägt haben, und präsentiert vom 9. April bis zum 27. August die Ausstellung “Boetti/Salvo. Vivere lavorando giocando”. Sie will die intellektuelle und freundschaftliche Beziehung ergründen, die zwischen Alighiero Boetti und Salvo im Turin der späten Sechzigerjahre bestand. Gleichzeitig zeigt Spazio -1 die Ausstellung “Torino 1966–1973”, die das
lebhafte künstlerische Ambiente der Arte Povera dokumentiert, in dem die beiden Künstler arbeiteten.

Boetti/Salvo

Die Ausstellung “Boetti/Salvo. Vivere lavorando giocando” präsentiert ungefähr hundertfünfzig Werke, darunter internationale Leihgaben aus dem Archivo Alighiero Boetti in Rom und dem Archivo Salvo in Turin, aus Museen und Galerien und Privatsammlungen.

Der erste Teil der Ausstellung konzentriert sich auf den Dialog und den konzeptuellen Austausch zwischen den beiden Künstlern Ende der Siebzigerjahre, als ihre Freundschaft sehr intensiv war im Klima der allgemeinen Erneuerung im Turin der Arte Povera, wo lebhafte und innovative Orte wie die Galerien Sperone, Notitzie und Christian Stein die Szene prägten.

Der zweite Teil der Ausstellung mit dem Titel “Infinita varietà del tutto” (Unendliche Vielfalt in allem) fokussiert hingegen die nachfolgende Entwicklung der jeweiligen Suche der beiden Künstler, die nun jeder für sich weiterführt.

Torino 1966–1973

Mit dem Ziel, das intensive künstlerische und kulturelle Szenario zu rekonstruieren, in dem Boetti und Salvo ihren jeweiligen Weg begannen, zeigt Spazio -1 eine Ausstellung, die das künstlerische Klima in Turin zwischen den Sechziger- und Siebzigerjahren dokumentiert. Eine lebhafte Zeit, geprägt ab 1967 vom Entstehen der Arte Povera-Bewegung, die vom Kunstkritiker Germano Celant inspiriert wurde. Ausgewählte Werke von Giovanni Anselmo, Pierpaolo Calzolari, Luciano Fabro, Piero Gilardi, Aldo Mondino, Mario Merz, Marisa Merz, Giulio Paolini, Giuseppe Penone, Gianni Piacentino, Michelangelo Pistoletto, Emilio Prini und Gilberto Zorio sowie von Alighiero Boetti und Salvo bezeugen die bedeutungsvollsten Ergebnisse dieser Zeit und das lebhafte intellektuelle Klima, das sich im Turin jener Jahre herausbildete.

Letzte Änderung 25 April 2017

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