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Meret Oppenheim - Werke im Dialog von Max Ernst zu Mona Hatoum

LAC Lugano Arte e Cultura, 11. Februar – 28. Mai 2017

Vom 11.Februar bis zum 28.Mai 2017 zeigt das Museo d’arte della Svizzera italiana die Ausstellung “Meret Oppenheim. Werke im Dialog von Max Ernst zu Mona Hatoum”, eine Hommage an eine der berühmtesten Künstlerinnen des 20.Jahrhunderts, die hier zusammen mit den bedeutendsten Vertretern des Dadaismus und des Surrealismus und herausragenden Figuren der zeitgenössischen Kunst präsentiert wird.

Meret Oppenheim (1913-1985) ist eine der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und hat Werke geschaffen, die zu eigentlichen Ikonen der Kunst des vergangenen Jahrhunderts geworden sind. Ihre ausserordentliche Faszination und Persönlichkeit haben im Leben und in den Kreationen ihrer Freunde und Kollegen wie Man Ray, Marcel Duchamp, Max Ernst, Alberto Giacometti, René Magritte und vielen andern deutliche Spuren hinterlassen und sie zu einer zentralen Figur in der Kunstszene der Dreissigerjahre werden lassen. Die Ausstellung umfasst rund hundert Werke, die ihren ganzen Schaffensweg dokumentieren, von den Anfängen im Paris der frühen Dreissigerjahre bis zu den abstrakten Erfahrungen der Siebziger-und Achtzigerjahre. In der Ausstellung dialogisieren ihre Kreationen mit Werken der bedeutendsten Vertreter des Dadaismus und des Surrealismus und mit einigen bekannten zeitgenössischen Künstlern wie Robert Gober und Mona Hatoum.

Die ausgestellten Werke heben das enge Beziehungsnetz hervor, das Meret Oppenheim mit den älteren und oft schon berühmten Kollegen ihrer Zeit verband, sie unterstreichen aber vor allem das autonome Profil einer Künstlerin, die dem Surrealismus nahe stand, nicht um ihn nachzuahmen, sondern weil sie in der Bewegung Bretons den Ausdruck einer Sensibilität fand, die der ihren entsprach. “Nicht ich – sagte sie –“habe die Surrealisten gesucht, sie haben mich gefunden”. Die Ausstellung korrigiert also das Bild von Meret Oppenehim als Muse und Modell, das in der Vergangenheit oft und zu Unrecht ihre Werke in den Schatten stellte.

Letzte Änderung 13 Februar 2017

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